Immer wieder stellt sich die Frage, ob Batterien oder Akkus besser sind. Beantworten kann man diese Frage nur mit den üblichen Nutzungs- und Verbrauchseigenheiten im betreffenden Haushalt. Batterien wie auch Akkus bestehen aus elektrochemischen Elementen, welche bei der Entladung elektrische Energie abgeben. Dieser Vorgang ist bei Batterien, außer bei reinen Alkalibatterien, irreversibel. Akkus dagegen sind mittels eines Akkuladegerätes wieder aufladbar, der Prozess also umkehrbar.
Die Lebensdauer von Batterien ist von der jeweiligen die Energie tragenden Substanz im Inneren abhängig. Billigbatterien enthalten meist Zink-Kohle als Energie erzeugendes Medium und sind ziemlich leistungsschwach. Die um einiges teureren Alkalibatterien sind dagegen bis zu fünf Mal leistungsstärker. Bei besonders hohem Verbrauch sind Lithium-Ionen-Batterien angezeigt und bei Fotoapparaten meist die praktischste Lösung. Den Einsatz von Akkus sollte man immer dann in Betracht ziehen, wenn die Batterien öfter als ein Mal monatlich erneuert werden müssen.
Da Akkus wieder aufladbar sind, verlangt der Einzelhandel meist stattliche Preise. Daher empfiehlt es sich, auf Angebote für Ladegeräte zu achten. Diese Starterpacks beinhalten meist vier Akkus und das dazugehörige Ladegerät, womit sich die Akkus ca. 1000 Mal wieder aufladen lassen. Leider erreichen durch falsche Handhabung die wenigsten Akkus diese Einsatzdauer. Dabei spricht der Fachmann von einem Lerneffekt, der moderne Lithium-Ionen-Akkus jedoch nicht mehr haben.
Tipp: Um nicht halb volle Batterien ins Recycling zu geben, empfiehlt es sich Batterien „auszutragen“. Das heißt konkret, nachdem die Energie nicht mehr für anspruchsvolle Geräte ausreicht, läuft ein Wecker durch seinen geringen Strombedarf noch einige Wochen weiter. Immer die Polarität bei Einsetzen beachten, sonst entladen sich die Batterien. Leere Batterien niemals über den Hausmüll entsorgen. In fast allen Geschäften wird die Rücknahme und fachgerechte Entsorgung angeboten.
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